Aktiv gegen Osteoporose

02. Oktober 2006

 

Gesunde Knochen sind Ihre Altersversicherung!

Rückgrat bis ins hohe Alter zu bewahren – wer wollte das, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht? Die Realität sieht anders aus: Von der Osteoporose – dem Knochenschwund – sind in Deutschland schätzungsweise sechs bis acht Millionen Menschen betroffen. Fast die Hälfte dieser Menschen – mehr als 2,5 Millionen – hat hierzulande schon Wirbelkörperbrüche hinnehmen müssen.

Was aber tun, um Millionen von Bürgern das Schicksal schwindender Knochen, chronischer Schmerzen und zunehmender “Untauglichkeit für den ganz normalen Alltag” zu ersparen? Um dauerhaft auf stabilen Knochen zu stehen, muss das Skelettsystem in jedem Alter gepflegt werden. Denn “poröse Knochen” (Osteoporose) bekommt man nicht von “heute auf morgen”. Wer in der Jugend und dem frühen Erwachsenenalter eine stattliche Knochenmasse aufgebaut und gepflegt hat, kann von diesem “Knochenkonto” bis zu einem gewissen Grad im späteren Alter zehren.

Am besten aber ist es, dieses “Konto” stetig zu mehren bzw. etwa ab dem 35. Lebensjahr möglichst so zu erhalten, dass die Knochenmasse nicht über das natürliche Maß hinaus abnimmt. Dazu tragen eine “knochenfreundliche” Ernährung und körperliche Aktivität wesentlich bei.

Knochen müssen in Bewegung bleiben

Unzureichende Bewegung nämlich “nagt an unseren Knochen”. Wie Nichtgebrauch zu besonders schnellem und ausgeprägtem Knochenschwund führen kann, wird an einem Extrembeispiel – dem der Astronauten in der Schwerelosigkeit des Weltalls - deutlich. Aber auch so mancher “irdische Beruf” führt zu einer chronischen Unterforderung unseres Knochenskeletts mit allen Konsequenzen. Wer viel sitzt, sollte unbedingt regelmäßigen Ausgleichssport einplanen – möglichst im Freien, denn auch Tageslicht tut den Knochen gut.

Achtung vor “Calcium-Räubern”

Wie sieht eine “knochenfreundliche” Ernährung aus?

Zum einen: Vorsicht vor “Knochen-Schädlingen” wie Alkohol und Koffein. Dafür sollten Calciumreiche Nahrungsmittel wie Milch und Milchprodukte täglich auf dem Speiseplan stehen. Denn Calcium ist der wichtigste Grundstoff für den Knochenaufbau. Zu beachten ist allerdings, dass auch einige pflanzliche Nahrungsmittel die Calcium-Aufnahme über die Nahrung hemmen: Rhabarber und Spinat enthalten beispielsweise viel Oxalsäure, welche die Calcium-Aufnahme behindert. Ähnlich ist es mit dem so genannten Phytin, das in der Kleie des Getreides vorkommt. Auch die an sich so gesunden Ballaststoffe können die Calcium-Versorgung erschweren.

Biofaktoren “päppeln” den Knochenstoffwechsel auf

Calcium allein ist aber noch kein Garant für dauerhaft starke Knochen. Weitere Biofaktoren greifen in den komplexen Knochen-Stoffwechsel ein:

  • Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat Vitamin K einen positiven Einfluss auf die Stabilität der Knochen: Eine in den USA durchgeführte Studie an 72 327 Frauen im Alter zwischen 38 und 63 Jahren kam zu dem Ergebnis, dass durch die regelmäßige Zufuhr von Vitamin K das Risiko für Brüche am Oberschenkelhals deutlich gesenkt werden kann. Die Erklärung: Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Osteocalcin, einem körpereigenen Eiweißstoff, der für die Knochenfestigkeit verantwortlich ist. Französische Raumforscher setzen übrigens das Vitamin gezielt bei Weltraumpiloten ein, um deren “Knochenstoffwechsel aufzupäppeln” und so die negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Knochendichte zu mindern.Vitamin D steigert die Calcium-Aufnahme aus der Nahrung und fördert den Einbau des Mineralstoffs in die Knochen. Es ist damit für die Knochenmineraldichte bzw. für die Stabilität der Knochen unverzichtbar.
  • Das Spurenelement Fluor ist nicht nur in der Lage, den Zahnschmelz zu härten, sondern auch die Knochen. Es trägt zum Anstieg der Knochenmasse und -qualität bei.
  • 50 bis 90 % des Mineralstoffs Magnesium im Körper befinden sich in den Knochen. Besteht ein Magnesium-Mangel, wird dieses Depot angegriffen und dem Skelett werden festigende Mineralstoffe entzogen. Umgekehrt kann eine ausreichende Magnesium-Zufuhr zur Erhöhung der Knochenmineraldichte beitragen.

 

Den Alltag “knochenfreundlich” gestalten

Regelmäßige Bewegung und eine gesunde, abwechslungsreiche Mischkost mit reichlich Milch- bzw. Milchprodukten und knochenstärkenden Biofaktoren sind grundlegende Maßnahmen, um möglichst lange auf stabilen Knochen zu stehen. Durch gezielte Nahrungsergänzung mit Calcium, Vitamin K, Magnesium, Fluor und Vitamin D kann die Versorgung mit den für den Knochenstoffwechsel so wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt werden und dem Skelett so zu mehr Härte verholfen werden.

Ein nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft kombiniertes und dosiertes Präparat mit diesen fünf Biofaktoren ist in unserer Apotheke erhältlich.


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